Aktuell - Archiv

    Hier auswählen, Auswahl erscheint unten

    Getroffene Auswahl

    Gerade in psychiatrischen Einrichtungen kommt es häufig zu Diskussionen und Unklarheiten, was ethische Fragestellungen im Klinikalltag angeht – Zwangsmaßnahmen, assistierter Suizid oder die Unfähigkeit zur Kooperation sind nur einige Themen, die „Zündstoff“ für eine ethische Grundlagendiskussion bieten. Prof. Stella Reiter-Theil und Jan M. Schürmann aus dem Universitätsspital Basel stellen die „Klinische Ethikberatung“ vor – ein neuer Weg zu einer ethischen Orientierung innerhalb des Psychiatriealltags (veröffentlicht im Sammelband „Ethik in der psychiatrischen Praxis“, hrsg. von Ch. Prüter-Schwarte und E. Gouzoulis-Mayfrank).

    [...] Weiterlesen

    Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben einen Schutzmechanismus entdeckt, mit dem der Körper seine Darm-Stammzellen vor der Entartung zu Tumoren bewahrt. Dabei kommt dem angeborenen Immunsystem eine Schlüsselrolle zu. Diese Erkenntnisse machen deutlich, dass das Immunsystem weit über die reine Abwehr von Krankheitserregern hinaus für die gesunde Funktion des Körpers sorgt. Veröffentlicht wurde die Studie im renommierten Fachmagazin Nature*.

    [...] Weiterlesen

    Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen in Deutschland. Warum Krebszellen so überlebensfähig sind, ist eine wesentliche Frage in der Forschung. IfADo-Forscherin Dr. Cristina Cadenas hat mit ihrem Team einen Mechanismus entdeckt, wie sich Brustkrebszellen selbst mit Nährstoffen versorgen und sich gleichzeitig einen Überlebensvorteil sichern. Je stärker dieser Überlebensmechanismus ausgeprägt ist, desto höher ist das Risiko für einen negativen Krankheitsverlauf. Die Ergebnisse wurden aktuell im „International Journal of Cancer“ veröffentlicht.

    [...] Weiterlesen

    Jahre bevor erste Symptome einer Alzheimer-Erkrankung auftreten, verändert sich das Gehirn und Nervenzellen werden langsam abgebaut. Wissenschaftler am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), dem Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) und des Universitätsklinikums Tübingen zeigen nun, dass sich anhand eines im Blut vorkommenden Eiweißstoffes der Krankheitsverlauf lange vor dem Auftreten der ersten klinischen Anzeichen genau verfolgen lässt. Dieser Bluttest bietet neue Möglichkeiten in der Therapieforschung. Die Studie wurde gemeinsam mit einem internationalen Forschungsteam durchgeführt und in der Zeitschrift „Nature Medicine“ veröffentlicht.

    [...] Weiterlesen

    Fast jeder dritte Schüler leidet unter Schlafstörungen. Die Hälfte der Schüler fühlt sich tagsüber erschöpft und klagt über Müdigkeit. Das zeigt der Präventionsradar 2018 der DAK-Gesundheit. Insbesondere ältere Schüler schlafen zu wenig. So berichten Neunt- und Zehntklässler von im Durchschnitt nur rund sieben Stunden Schlaf pro Nacht.

    [...] Weiterlesen

    Wie gestalten pflegende Angehörige ihren Alltag unter verschiedenen Voraussetzungen? Welche Strategien haben sie entwickelt, um die Pflege zu bewältigen? Mit diesen Fragen haben sich Wissenschaftlerinnen der TH Köln, der Universität Duisburg-Essen und der Fachhochschule Bielefeld in einem gemeinsamen Forschungsprojekt beschäftigt. Sie erarbeiteten dabei typische Bewältigungsmuster der Pflegenden und konnten zeigen, wie wichtig zentrale Unterstützungsangebote der Kommunen sind.

    [...] Weiterlesen

    Das Schädel-Hirn-Trauma ist eine der schwersten neurologischen Schädigungen und die häufigste Todesursache von Menschen unter 45 Jahren. Jährlich werden über 200.000 davon Betroffene in Deutschland neuro-intensivmedizinisch versorgt. Jedes Jahr thematisiert deshalb die ANIM – die Arbeitstagung NeuroIntensivMedizin – die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und Studienberichte zu diesem Krankheitsbild. Diese Gemeinsame Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) findet vom 17. bis 19. Januar 2019 in Berlin statt. Die Kongressbeiträge erscheinen im Journal für Anästhesie und Intensivbehandlung 1/2019, Pabst Science Publishers.

    [...] Weiterlesen

    Die Organspende hat sich im vergangenen Jahr erstmals seit dem Jahr 2010 wieder deutlich positiv entwickelt. Bundesweit haben 955 Menschen nach ihrem Tod ihre Organe für schwerkranke Patienten gespendet, das entspricht 11,5 Spendern pro Million Einwohner. Im Vergleich zum Vorjahr (797 Spender) bedeutet das eine Steigerung von knapp 20 Prozent. Von diesen Spendern konnten 3.113 Organe durch die internationale Vermittlungsstelle Eurotransplant (ET) erfolgreich an die Patienten auf den Wartelisten zur Organtransplantation vermittelt werden, darunter 1.607 Nieren, 295 Herzen, 779 Lebern, 338 Lungen, 91 Bauchspeicheldrüsen sowie 3 Dünndärme. Das sind 519 Organe mehr als in 2017. Jeder Spender hat somit im Durchschnitt drei schwerkranken Patienten eine neue Lebenschance geschenkt. Gleichzeitig konnten 3.264 Organe verstorbener Spender in deutschen Kliniken transplantiert werden. Im Jahr 2017 waren es 2.765 Organübertragungen. Aktuell stehen in Deutschland noch immer rund 9.400 Patienten auf den Wartelisten (Stand Dezember 2018, Eurotransplant) zur Organtransplantation. ...

    [...] Weiterlesen

    Wenn es um die Nahrungsaufnahme geht, dann sind wir nur noch bedingt Herr unserer selbst. Am Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung in Köln konnten Wissenschaftler zeigen, dass unser Magen-Darm-Trakt im ständigen Austausch mit dem Gehirn steht und mit Belohnungsreizen unser Verlangen nach Essen kontrolliert.

    [...] Weiterlesen

    „Alles, nur nicht anfassen“ – was mag sich hinter diesem Vortragstitel verbergen, der für das 29. Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege in der Messe Bremen und dem Congress Centrum Bremen angekündigt ist? Das Referat ist Teil des ersten „Science Slams“ auf dem Kongress von Mittwoch bis Freitag, 20. bis 22. Februar 2019. Den Vortragsinhalt verrät der Initiator der Sitzung nicht, Professor Dr. Heinrich Groesdonk vom Universitätsklinikum des Saarlandes versichert aber: „Es geht um Detailwissen zu relevanten Themen, das nicht Allgemeingut ist und besonders verständlich vermittelt werden soll.“ Wer der vier Referenten sein Thema in zehn bis 15 Minuten besonders griffig vorträgt, wird anhand der Applaus-Lautstärke ermittelt.

    [...] Weiterlesen